Relaxen am Wochenende

Süßes Nichtstun heißt, am Wochenende auch mal relaxen!

Ob Freizeitsportler oder „Feierbiest“ – die meisten von uns haben am Wochenende jede Menge vor. Wir träumen die ganze Arbeitswoche über vom Abschalten und Runterkommen. Doch beim Blick in den Terminkalender wird schnell klar: Am Wochenende wird daraus nichts. Denn das ist prall gefüllt mit Verabredungen und Freizeitaktivitäten. Schön! So kann man sich auf ein buntes Programm und jede Menge Abwechslung zur Arbeitswoche freuen.

Doch manchmal artet genau das auch in Stress aus. Wissenschaftler der Penn State University in Pennsylvania (USA) haben in einer Untersuchung mit 122 Teilnehmern gezeigt: Nicht an den Arbeitstagen war die Konzentration des Stresshormons Cortisol im Blut besonders hoch – sondern am Wochenende! Eine aufwändige Freizeitgestaltung kann also auch ihre Schattenseiten haben. Setzen Sie deshalb Zeit für Erholung auf Ihre Wochenend-Agenda!

Zeit-Inseln zum Relaxen schaffen

Sparen Sie bei Ihrer Wochenend-Planung ganz bewusst Zeiten aus, in denen Sie nach Herzenslust tun und lassen können, was Sie wollen. In sich hinein hören und auch mal Nein sagen. Die Verabredung für den Freundinnen-Shopping-Trip in der Innenstadt „steht“ zwar schon seit Wochen, doch die Woche war stressig und eigentlich ist Ihnen der Trubel jetzt viel zu viel? Mut zur Lücke! Reden Sie mit Ihren Bekannten und versuchen Sie einen Kompromiss zu finden.

Relaxen heisst auch „Offline gehen“

Treffen Sie all Ihre Verabredungen für das Wochenende spätestens am Samstag und nehmen Sie dafür am Sonntag bewusst eine Auszeit von Dauerkommunikation via Facebook, Twitter und Co.!
Auf Berieselung verzichten. Lassen Sie doch mal TV und Radio aus und genießen Sie zur Abwechslung ganz bewusst Ihre Lieblingsmusik oder ein interessantes Hörbuch!
Setzen Sie sich Limits. Am Samstag ist grundsätzlich Hausputz angesagt? Damit die notwendigen Haushaltsaktivitäten nicht unerwünscht ausufern, hilft eine zeitliche Deadline. Danach konsequent Besen, Schrubber und Co. in die Besenkammer verbannen und das Wochenende genießen!

Abwechslung bringt Erholung

Feste Strukturen aufbrechen. Immer Wandern, immer Radeln, immer Party, immer… dasselbe? Wenn Ihnen die Inspiration fehlt, wagen Sie einen Bruch. Warum nicht auch einmal am Abend mit Freunden ein Federballturnier auf der grünen Wiese veranstalten? Oder einfach mal nur allein zu Hause ein gutes Buch lesen? Gönnen Sie sich Schlaf. Schon frühmorgens vor allen anderen unterwegs zu sein, hat Vorteile – ganz klar! Doch muss man wirklich jedes Wochenende als Erste(r) an der Bergbahn oder im Supermarkt sein?

Den eigenen Rhythmus wahrnehmen. Schalten Sie den Wecker am Sonntag ab und lassen Sie allein Ihren Körper darüber entscheiden, wann es Zeit ist aufzuwachen!
Nichts übertreiben: Sport trägt erwiesenermaßen zur Erholung bei – sofern man es nicht übertreibt. Wer sich zum Beispiel beim Laufen an der körperlichen Belastungsgrenze bewegt, sollte darauf achten, diese nicht zu überschreiten. Sonst sind Übermüdung und Erschöpfung vorprogrammiert.

Warum Erholung am Wochenende so wichtig ist

Entspannung tut nicht nur momentan gut, sondern stärkt das Nervenkostüm nachhaltig: Wer nach einem ausgewogenen Wochenende ausgeruht in die neue Arbeitswoche startet, ist erwiesenermaßen belastbarer und leistungsfähiger. Psychologen wissen: Stress und Hektik können ausgeglichenen Menschen weniger anhaben. Wer am Wochenende bewusst für Entspannung und einen aktiven Ausgleich sorgt, kann damit einen positiven Kreislauf in Gang setzen und seine Widerstandsfähigkeit im Alltag stärken.

 

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