Zufrieden und entspannt bei der Arbeit

Wohlbefinden und Zufriedenheit am Arbeitsplatz

Wohlbefinden, Lebens- und Arbeitszufriedenheit sind Studien zufolge am höchsten, wenn die Beschäftigten beeinflussen können, wie sie arbeiten, wenn die Kollegen helfen, ihr Vorgesetzter engagiert ist und sie einen sicheren Arbeitsplatz haben.

Arbeit macht uns zufrieden, wenn sie sinnvoll ist und den persönlichen Vorstellungen und Werten entspricht. Arbeit stellt immer eine Herausforderung dar, sollte aber nie zur Überforderung werden. Eine gute Leistung zu erbringen, macht uns stolz und zufrieden, trägt zum Selbstwertgefühl bei. Fragen Sie sich, warum Sie arbeiten: Geht es nur um den Lebensunterhalt, die Karriere, oder arbeiten Sie aus einer inneren Berufung heraus?

Ihre Einstellung und Motivation sind der Grundstein für Ihre Arbeitszufriedenheit. Aber auch wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, Ihre beruflichen Träume eins zu eins zu verwirklichen, können Sie sich in Ihrem beruflichen Umfeld einbringen und stolz darauf sein, was Sie vollbringen, weil Sie es gut tun. Was zählt, sind Ihre Stärken.

Arbeitszufriedenheit setzt sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen, die man einzeln betrachten und bewerten sollte. So kann man zielgerichtet dort ansetzen, wo es hapert.

Harmonie am Arbeitsplatz

Mit den Kollegen verbringen viele Menschen mehr Zeit als mit der Familie. Der Arbeitsplatz wird zum „zweiten Zuhause“. Deshalb ist der Wunsch nach einem guten Betriebsklima weit verbreitet.

Selbstgestalteter Arbeitsplatz

Stellen Sie die Büromöbel auf Ihre Körpergröße ein. Manche Menschen fühlen sich wohler, wenn sie ihren Arbeitsplatz individuell gestalten dürfen: Ein Foto von der Familie und das Maskottchen stehen auf vielen Schreibtischen. Übertreiben Sie es aber nicht mit dem Nippes, das wirkt schnell unprofessionell. Der Klassiker: Eine Topfpflanze macht den Büroraum heimeliger und sorgt für Harmonie.

Stellen Sie Dinge, die Sie zur Bewältigung Ihres Büroalltags besonders oft brauchen, in greifbare Nähe. Anderes gehört in Schubladen und Schränke. Fragen Sie nach ergonomischen Büromöbeln, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Achten Sie auf die richtige Beleuchtung: Kaum etwas übt derart viel Einfluss auf unser Wohlbefinden am Arbeitsplatz aus wie das richtige Licht. Auch sollte auf genügend Frischluft im Büro geachtet werden.

Die lieben Kollegen

Zu den einfachsten Ansätzen für mehr soziale Kontakte zu Kollegen gehört der Verzicht auf unnötige E-Mails. Vertreten Sie sich die Beine und gehen Sie auch mal rüber zum Kollegen. Von Angesicht zu Angesicht erleben Sie den Gesichtsausdruck und den Ton der Stimme Ihres Gegenübers. Sie gewinnen dadurch ein tieferes persönliches Verständnis der Situation. Pflegen Sie wichtige Kontakte.

Was tun, wenn ein bestimmter Kollege nervt?
Viele Kleinigkeiten können sich zu einem echten Ärgernis auswachsen. Faustregel für einen Büroalltag in Harmonie: Nicht schweigen. Sprechen Sie den Kollegen auf die Unstimmigkeiten an. Auch wenn es unangenehm ist – gehen Sie den direkten Weg, um Missverständnisse zu vermeiden.

Wenn Ärger im Anmarsch ist: Lassen Sie sich nicht von Gefühlen leiten, sondern analysieren Sie die Situation. Was ist die Ursache des Konflikts? Wie lässt er sich zur Zufriedenheit aller Beteiligten lösen? Das gilt nicht nur im Umgang mit Kollegen, sondern auch im Umgang mit dem Chef.

Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten, wenn der Ärger mit Ihrem Kollegen nicht abreißt. Es gibt darüber hinaus professionelle Streitschlichter, sogenannte Mediatoren, die Ihnen helfen können. Hier finden Sie ein Mediatorenverzeichnis oder eine Mediatorenvermittlung.

Achten Sie auf Ihre Work-Life-Balance

Bringen Sie sich in Ihren Job ein – aber übertreiben Sie es nicht! Ziehen Sie die Notbremse, sobald Sie erste Anzeichen einer Überbelastung bemerken. Wenn Sie abends nicht mehr einschlafen können, dann sollten Sie einen Gang herunterschalten. Eine wirksame Methode zum Stressabbau ist körperliche Betätigung am und außerhalb des Arbeitsplatzes. Legen Sie immer wieder kurze Pausen ein, um verschiedene Körperteile und -bereiche zu lockern oder zu stärken. Wichtig ist, dass Sie solche Pausen regelmäßig durchführen. Delegieren Sie Aufgaben im Büro und sagen Sie auch mal Nein. Entspannen Sie sich abends mit Ihren Lieblingsbeschäftigungen. Berufs- und Freizeitleben sollten immer harmonisch ausbalanciert sein.

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