Gesunder Schlaf – Tipps für Ihr Schlafzimmer

Prüfen Sie für einen gesunden Schlaf Klima und Atmosphäre Ihres Schlafzimmers. Sie schlafen gut, wenn Temperatur und Abdunkelung stimmen. Welche weiteren Faktoren spielen für das „gut schlafen“ eine Rolle?

Frau lüftet im Schlafzimmer

Lüften Sie vor dem Schlafengehen Ihr Schlafzimmer. Foto: © gpointstudio – Fotolia.com

 Gesund schlafen steigert die Energie

Wir schlafen tief und ruhig, wenn wir den  Schlafraum ausreichend abdunkeln. Zu viel Licht oder Helligkeit stören das Abschalten des Gehirns. Ist der Raum nicht dunkel genug, denkt das Hirn im Unterbewussten ans Aufstehen. Dies unterbricht den Schlafrhythmus. In einem nachtdunklen Raum schlafen wir nicht nur tiefer, sondern wir wachen morgens auch später auf. Beides wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus.

Achten Sie auch auf das Raumklima. Die optimale Raumtemperatur liegt bei etwa 18 Grad – nicht zu warm und nicht zu kalt. Lüften Sie abends vor dem Zubettgehen ausreichend Ihre Schlafräume. Raus mit  der trockenen und verbrauchten Luft: Sauerstoffreiche Luft hilft Ihnen beim Einschlafen.

Weitere Störquellen abstellen

Vielleicht kostet einen auch das Schnarchen des Partners Nacht für Nacht den Schlaf? – Dann sollten Sie –  möglichst gemeinsam –  überlegen: Getrennte Betten oder sogar Räume müssen nicht negativ sein. Wenn beide Partner dadurch besser schlafen und gelassener werden, kann das der Beziehung nützen. Sie fühlen sich nach einer Zeit wohler, weil beide erholsam durchschlafen.

Verzichten Sie in Ihrem Schlafraum auf elektronische Geräte wie PC oder Fernseher. Nehmen Sie das Handy nicht mit ins Schlafzimmer.  Das steigert Ihre Schlafqualität, denn empfindlich auf Strahlen reagierende Menschen schlafen dadurch schneller ein und durch.

Der Alltag wirkt auf die Nacht und umgekehrt

Auch das Berufsleben beeinflusst unsere Nachtruhe. Arbeitet man etwa im Schichtdienst oder machen einem häufige Reisen mit wechselnden Zeitzonen zu schaffen, so sollte man ernsthaft in Erwägung ziehen, an dieser Situation etwas zu ändern. Schlafraubende Jobs stören das innere Gleichgewicht. Wenn wir gut schlafen, tankt unser Körper genug Energie für den nächsten Tag. Wir merken diese positive Energie bereits beim Aufstehen.

Ernährung umstellen

Mit einer ausgewogenen Ernährung tun Sie Ihrer Gesundheit immer einen Gefallen. Manche Lebensmittel  sorgen für Entspannung. Bananen, Datteln, Schokolade, Linsen, Bohnen, Weizenkeime, Avocados oder Camembert enthalten beispielsweise Tryptophan. Tryptophan fördert die Produktion von Serotonin. Das „Glückshormon“ Serotonin hebt nicht nur unsere Stimmung, sondern wird auch zur Bildung des Schlafhormons Melatonin gebraucht. Mit diesem Wissen kann man abends bevorzugt eine entspannungsfördernde Mahlzeit zu sich nehmen. Essen Sie möglichst nicht nach 18 Uhr. Mit leichter Kost und viel Abstand bis zum Zubettgehen schlafen Sie besser ein.

Ihr Programm für besseren Schlaf

Regelmäßige Bewegung ist wichtig. Unser Körper macht uns vor, wie Ausgeglichenheit funktioniert: Auf Muskelanspannung reagiert der Organismus automatisch mit Entspannung –  und nimmt den Geist gleich mit. Sport wirkt beruhigend und fördert einen besseren Schlaf. Sanftes Ausdauertraining und regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft wirken beruhigend auf unsere Nerven. Intensive Bewegung vor dem Zubettgehen sollte man allerdings vermeiden.

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