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Stress als Schlafkiller

Viele kennen dieses Gefühl: Kaum macht man die Augen zu, beginnt das Gedankenkarussell zu kreisen. Oft sind es die Aufgaben des nächsten Tages oder die zurückliegenden Erlebnisse, die einen nicht loslassen. Vom wohligen Einschlafen ist man weit entfernt. Mit unangenehmen Folgen: Wer sich nachts in den Kissen herumwälzt, nicht einschlafen kann oder aus dem Schlaf hochschreckt und nicht wieder einschläft, fühlt sich am nächsten Tag wie gerädert.

Dauerstress und Überforderung sind die Hauptursachen, weshalb viele nicht abschalten können. Im modernen, hektischen Alltag geraten immer mehr Menschen unter Leistungsdruck. Die Auslöser können aus verschiedenen Bereichen des Alltags kommen:

Stressfaktoren am Arbeitsplatz

  • Häufiger Ärger oder Mobbing am Arbeitsplatz, sei es durch die Kollegen oder durch den Vorgesetzten, belasten die Psyche.
  • Die ständige Erreichbarkeit per Handy und E-Mail macht das Abschalten vom Job nahezu unmöglich.
  • Ein neuer Beruf: Jede neue Stelle, möglicherweise auch in einer neuen Stadt, erfordert die volle Konzentration sowie viel Energie und Zeit. Das kann leicht zu Überforderung führen. Zum Glück dauert dieser Zustand meist nur ein paar Wochen an.
  • Monotonie am Arbeitsplatz: Immer die gleichen Aufgaben und Unterforderung führen ebenso zu Stress wie Überforderung.
  • Fehlende Anerkennung: „Nicht getadelt ist genug gelobt“ – dieses Prinzip reicht leider nicht aus, um Mitarbeiter dauerhaft zu motivieren. Der Mensch hat ein Bedürfnis nach sozialer Anerkennung. Wird man nie oder zu selten (ehrlich) gelobt, leiden früher oder später Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Damit ist Dauerstress vorprogrammiert.
  • Ohnmacht und Fremdbestimmtheit: Vor allem am Arbeitsplatz ist dies ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor. Grundsätzlich ist es wichtig, auf die Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns und auf ausreichenden Handlungsspielraum zu achten. Letzterer ist wichtig, damit sich nicht das Gefühl der Ohnmacht als weiterer Stressfaktor breitmacht.

Stressfaktoren im Privatleben

  • Familiäre Probleme: Sorgen in der Familie, seien es Probleme in der Partnerschaft oder Probleme der Kinder oder mit den Kindern, sind die häufigsten Ursachen für Dauerstress und zu starke Belastungen. Kommt dazu möglicherweise noch die Sorge um pflegebedürftige Eltern oder Großeltern, ist die Überlastung fast unausweichlich.
  • Ein zu voller Terminkalender: Das sind neben den beruflichen Terminen vielfach auch viele private Verabredungen. Zeitraubende Hobbys, häufige Kultur- und Sport-Termine oder Fahrdienste für die Kinder sind nur einige Beispiele, wie das Abarbeiten der täglichen To-do-Listen schnell in Stress ausarten kann.
  • Mehrfachbelastung: Häufig sind es Frauen, die an vielen „Fronten“ kämpfen. Als Mutter, Hausfrau und Berufstätige stehen sie mitunter gleich in mehreren Lebensbereichen unter erhöhtem Druck.
  • Gesundheitliche Probleme: Sowohl die Gedanken um die eigenen Krankheiten als auch die Sorgen um die Gesundheit nahestehender Menschen aus der Familie oder dem Freundeskreis können den Schlaf rauben.

Wieder besser schlafen

Um wieder in Balance zu kommen und abschalten zu können, gibt es ganz unterschiedliche Strategien: Veränderungen des Lebensstils, Entspannungstechniken, Sport, Lesen, Ruherituale und vieles mehr. Unterstützend können auch natürliche Arzneimittel für Entspannung und besseren Schlaf sorgen. (www.neurexan.de)

Lesen Sie dazu auch: Gut schlafen ohne Stress

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