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Gesunder Schlaf – Tipps für Ihr Schlafzimmer

Prüfen Sie für einen gesunden Schlaf Klima und Atmosphäre Ihres Schlafzimmers. Welche Faktoren spielen eine Rolle für den guten Schlaf?

  • Wir schlafen tief und ruhig, wenn wir den Schlafraum ausreichend abdunkeln. Zu viel Licht oder Helligkeit stören das Abschalten des Gehirns. Ist der Raum nicht dunkel genug, denkt das Hirn im Unterbewussten ans Aufstehen. Dies unterbricht den Schlafrhythmus. In einem nachtdunklen Raum schlafen wir nicht nur tiefer, sondern wir wachen morgens auch später auf.
  • Achten Sie auch auf das Raumklima. Die optimale Raumtemperatur im Schlafzimmer liegt bei etwa 16 bis 18 Grad – nicht zu warm und nicht zu kalt.
  • Lüften Sie abends vor dem Zubettgehen ausreichend Ihre Schlafräume. Sauerstoffreiche Luft hilft Ihnen beim Einschlafen. Angenehm ist auch ein regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche. Der Stoff sollte möglichst aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen gewebt sein.
  • Auch die Gestaltung des Schlafraumes spielt eine große Rolle. Neben persönlichen Vorlieben gibt es einige Punkte, die man beachten sollte:
    • Der Blick sollte vom Bett aus auf eine große ruhige Fläche treffen und nicht etwa auf den geöffneten Kleiderschrank, ein unruhiges Regal oder einen Spiegel.
    • Das Kopfteil des Bettes sollte sich an einer Wand oder in einer Nische befinden.
    • Das Kopfteil des Bettes sollte nicht unmittelbar zwischen Fenster und Tür stehen.
    • Die Schlafzimmerwände sollten in sanften, leicht getönten Farben gestrichen sein. Mehr: Die Macht der Farben

Weitere Störquellen abstellen

  • Eine laute Umgebung lässt sich nur schwer verändern. In der Wohnung und vor allem im Schlafzimmer können Materialien und Textilien wie Teppiche, Wandbespannung und Vorhänge störende Geräusche dämpfen.
  • Vielleicht raubt auch das Schnarchen des Partners Nacht für Nacht den Schlaf? Dann sollten Sie – möglichst gemeinsam – über getrennte Schlafzimmer nachdenken. Getrennt Schlafen muss nicht negativ sein. Wenn beide Partner dadurch besser schlafen und gelassener werden, ist das auch positiv für die Beziehung.
  • Verzichten Sie in Ihrem Schlafraum auf elektronische Geräte wie PC oder Fernseher. Nehmen Sie das Handy nicht mit ins Schlafzimmer. Der Verzicht steigert Ihre Schlafqualität, denn empfindlich auf Strahlen reagierende Menschen schlafen dadurch schneller ein und durch.
    Außerdem macht das blaue Licht des PC-Bildschirms oder des Fernsehgeräts munter. Falls sich Computerarbeit abends nicht vermeiden lässt, sollte man die Nightshift-Taste aktivieren, um das blaue Lichtspektrum auszublenden.
  • Entrümpeln Sie Ihren Schlafraum und schaffen Sie Ordnung. Bügelwäsche und ein (unaufgeräumter) Arbeitstisch erinnern an die unerledigte Arbeit und halten vom Entspannen ab. Deshalb haben sie im Schlafzimmer nichts zu suchen. Auch zu viel Dekoration sorgt für Unruhe.

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