Erfolgreiches Stressmanagement

Mit Entspannungstechniken dem Stress entfliehen.

Entspannungstechniken wie Yoga helfen, das innere Gleichgewicht wiederzufinden. Foto: © WavebreakMediaMicro – Fotolia.com

Richtig entspannen – das ist individuell ganz unterschiedlich. Für den einen ist Bewegung optimal, andere brauchen ein gutes Gespräch mit Freunden oder der Familie, wieder andere hören Musik, entspannen in der Badewanne oder  machen bewusst Entspannungsübungen.

Wichtige Nervennahrung

Entspannung kann auch mit der richtigen Ernährung beginnen. Wer die beruhigende Wirkung einzelner Nahrungsmittel kennt, kann diese bewusst in seinen Speiseplan einbauen und dadurch „kleine Wunder“ bewirken.

Vitamin C fördert die Abwehr. Vitamin B5 und Magnesium dämpfen die Produktion des Stresshormons Cortisol. Nervenstärkend wirkt Vitamin B6 und Zink erhöht die Belastbarkeit. Die Aminosäure Tryptophan regt die Produktion des Hormons Serotonin im Gehirn an. Echte „Nervennahrung“ ist etwa:

  • Hafer
  • Schokolade
  • Datteln
  • Linsen
  • Kichererbsen

Außerdem wichtig: Nehmen Sie sich Zeit für die Planung Ihres Speisezettels. Sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre bei Tisch und zelebrieren Sie die Mahlzeit in aller Ruhe und mit Genuss. Lassen Sie das Essen langsam ausklingen und entspannen Sie abends anschließend alleine oder zusammen mit Ihrem Partner, Freunden oder der Familie. So bekommen Sie den Kopf frei und können erholsam schlafen. Das hilft, Kraft für den nächsten Tag zu tanken.

Mit Bewegung ins Gleichgewicht kommen

Wollen Sie zu innerer Balance finden, spielt auch Bewegung eine große Rolle. Niemand muss dafür zum Supersportler werden. Regelmäßige Spaziergänge, Tanzen oder Gymnastik reichen. Es geht darum, das Prinzip Muskelanspannung und Muskelentspannung zu aktivieren. Wenn Sie beim Sport die Muskeln beanspruchen, reagiert der Körper danach automatisch mit Entspannung. Das beruhigt auch den Geist und hilft bei Schlafproblemen.

Balance durch gezielte Entspannung

Auf das Prinzip „Gleichgewicht für Körper und Seele“ setzen auch Entspannungstechniken wie Muskelrelaxation nach Jacobson. Durch bewusstes An- und Entspannen einzelner Muskeln erzielen Sie einen Lockerungseffekt. Auch Yoga, Tai Chi oder Pilates tragen zum Stressabbau und zu innerer Ausgeglichenheit bei. Viele Fitnessstudios und Sportvereine bieten heute Kurse zum Erlernen dieser Techniken an.

Stressbewältigung strategisch betrachtet

Trotz Entspannungstechniken gilt: Ohne die richtige Einstellung funktioniert nichts im Leben. Vor allem spielt positives Denken eine große Rolle. Vielen Menschen fällt es schwer, positiv und gelassen auf äußere Ereignisse zu reagieren – obwohl sie es gern möchten! Der Grund liegt meist in einer negativen Selbsteinschätzung. Dies führt zu Nervosität und innerer Unruhe. Nur wer mit sich im Reinen ist, traut sich Forderungen zu stellen, auch mal „Nein“ zu sagen und Konflikten offen zu begegnen. Die Stärke, die Sie dabei erfahren, verhilft zu mehr Kraft, Ruhe und Gelassenheit.

Erkennen Sie, wer und was Sie stresst und gehen Sie dagegen vor: Bauen Sie Stress am Arbeitsplatz und im Familienleben ab, indem Sie Aufgaben an andere delegieren. Sie müssen nicht alles tun! Halten Sie Abstand von Menschen, die Sie nur ausnutzen.

Auch wenn es Ihnen schwer fällt, sollten Sie das „Nein“ sagen gleich üben. Lehnen Sie bei kleinen Anlässen freundlich aber bestimmt ab. Nach einiger Zeit fällt es immer leichter. Am Ende des Tages lastet weniger Druck auf Ihnen, Sie können sich auf die wichtigen Dinge und die Menschen, die Sie lieben, fokussieren. Das führt zu innerer Balance und Entspannung.

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