Mit der richtigen Technik entspannt durch die 2. Lebenshälfte

Mit der richtigen Technik geht es entspannt in und durch die zweite Lebenshälfte.

Senioren am Notebook

Entspannt durch die 2. Lebenshäflte, Bild © drubig-photo, Fotolia.com

60 Jahre gehen nicht spurlos an einem Menschen vorüber. Neben Reife und Erfahrung bringt das Alter aber leider meist auch ein paar Einschränkungen mit sich. Man hat nicht mehr so viel Kraft und ist nicht mehr so beweglich, die Hände sind nicht mehr so flink wie früher und es fällt schwerer, Bewegungen zu koordinieren. Man sieht schlechter und leider büßt der Kopf nicht nur im Bereich der Halswirbelsäule an Beweglichkeit ein: Für Aufgaben, die man früher „mit links“ erledigt hat, braucht man jetzt mehr Zeit.

Bestens ausgerüstet und vernetzt mit 60plus

Vieles geht aber auch leichter als früher – die richtige technische Ausrüstung vorausgesetzt! Viele Best-Ager besitzen ein ganzes Arsenal an moderner Kommunikationstechnik. Ein PC gehört ganz selbstverständlich zum Haushalt. Das Handy ist auch mit über 60 ein treuer und unverzichtbarer Begleiter auf allen Wegen. Immer mehr „Silver Surfer“ begeistern sich zudem für E-Book-Reader und Tablet-Computer. Bücher und Magazine lassen sich so in seniorenfreundlicher Schriftgröße lesen – die mühselige Entsorgung schweren Altpapiers entfällt. Zudem sind soziale Netzwerke wie Facebook längst kein fremdes Terrain mehr und werden gern für den Austausch mit jüngeren Familienmitgliedern und Bekannten genutzt. So fällt Kontaktpflege auch dann noch leicht, wenn man nicht mehr so gut zu Fuß ist!

Mit viel Selbstvertrauen „ran“ an die Technik

Wenn es mit der Technik mal nicht auf Anhieb klappt, sollten Senioren nicht (ver-)zweifeln. Viele suchen nämlich die Schuld für das Nichtfunktionieren von technischen Geräten bei sich selbst, wie das Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ermittelt hat. Nicht doch! Denn wer an sich selbst zweifelt, macht sich selbst das Leben schwer und belastet sein Nervenkostüm! Leichter geht es mit…

  • Seniorenhandy. Das gibt es auch als modernes Smartphone und zeichnet sich durch größere „Tasten“, ein größeres Display und eine anschaulichere Menüführung aus.
  • Digitalkamera für Senioren. Seniorenfreundliche Digitalkameras liegen besser in der Hand, haben ein größeres und entspiegeltes Display, ein anschauliches Tastenlayout und eine leicht verständliche Menüführung. So findet man sich ohne Weiteres zurecht!
  • Senioren-Seminar. Ob Smartphone oder PC – einige Anbieter, insbesondere aber Volkshochschulen, bieten Einführungskurse speziell für die Generation 60plus an. So kann man gezielt Fragen stellen und kommt garantiert ans gewünschte Ziel!
  • Fachmännische Hilfe. Wer seinen PC vom Fachmann aufstellen und in Betrieb nehmen lässt, spart zwar kein Geld – aber definitiv Nerven! Er kann auch einen drahtlosen Online-Zugang mittels WLAN einrichten und so lästigen und unübersichtlichen „Kabelsalat“ vermeiden.
  • Gute Anti-Viren-Software. Nichts stresst im Umgang mit dem Computer mehr als die Bedrohung durch einen Virus. Deshalb sollte man auf jeden Fall in ein gutes Anti-Viren-Programm investieren
  • Bedacht und Vorsicht. Auch, wenn man vielleicht dazu neigt, öfter etwas zu vergessen – Passwörter sollte man mit Sorgfalt wählen und variieren. Nicht zu empfehlen: Namen, Geburtsdaten oder Autokennzeichen der näheren Familie zu verwenden. Lieber eine ganz zufällige Abfolge von Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen verwenden!

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