Besser schlafen mit der richtigen Ernährung!

Sie können nicht einschlafen oder wachen nachts häufiger auf? Die richtige Ernährung kann Ihnen beim Ein- und Durchschlafen helfen. Denn bestimmte Lebensmittel fördern einen erholsamen Schlaf, während andere Sie wach halten.

Salat ist gut bekömmlich und stört nicht beim Einschlafen.

Die richtige Ernährung hält nicht nur die Figur in Form, wir schlafen dadurch viel besser. Foto: © Syda Productions – Fotolia.com

Viele Deutsche leiden unter Schlafstörungen. Unter Umständen liegt es an der falschen Ernährung. Doch wie wirkt sich die Ernährung auf unseren Schlaf aus? Fürs Einschlafen ist vor allem das Hormon Melatonin zuständig. Es macht uns müde. Melatonin entsteht aus dem Botenstoff Serotonin. Ein Bestandteil des Serotonins ist die Aminosäure Tryptophan, die unser Körper nicht selbst herstellen kann.

Einschlaf-Klassiker: ein Glas Milch

Essen Sie über den Tag tryptophanhaltige Lebensmittel wie Milchprodukte, Eier, Cashew-Kerne und Sojabohnen. Sie erinnern sich sicher an den Klassiker aus Ihrer Kindheit: Das Glas warme Milch am Abend vor dem Zubettgehen. Eine gute Idee, denn Kalzium und Eiweiß wirken beruhigend. Sie können die Milch gern mit etwas Honig, Mandeln oder Zimt mischen.

Kräutertees machen Sie zwar nicht müde, helfen jedoch beim Entspannen. Das verspricht vor allem Besserung für Gestresste, die nicht abschalten können. Vermeiden Sie grünen oder schwarzen Tee, denn diese gelten als Muntermacher. Diese Kräuter helfen unter anderem:

  • Baldrian,
  • Melisse,
  • Thymian,
  • Hopfen,
  • Lavendel.

Alkohol nicht hilfreich

Wissenschaftlich widerlegt ist dagegen die Annahme, Alkohol fördere einen geruhsamen Schlaf. In geringen Mengen dient er zwar als Einschlafhilfe, sorgt jedoch während der Schlafphasen für Unruhe. Der Körper ist dann über Nacht mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt. So kommt man nachts nicht zur Ruhe, wacht öfter auf, hat Schweißausbrüche und träumt wirr. In größeren Mengen putscht Alkohol auf.

Verzichten Sie ebenso auf koffeinhaltige Getränke wie Cola oder Kaffee – am besten bereits nachmittags. Abends vermeiden Sie idealerweise fettreiche und zuckerhaltige Kost: Sie bringt den Körper auf Trab. Er ist dann mit der Verdauung beschäftigt und kommt nicht zur Ruhe.

Ausgewogen essen!

Weitere wichtige Regeln: Achten Sie darauf, dass Sie weder mit vollem Bauch noch mit leerem Magen ins Bett gehen. Idealerweise liegen zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zubettgehen vier Stunden. Vermeiden Sie Lebensmittel, die blähen. Essen Sie langsam und kauen Sie ausgiebig. Dann muss Ihr Körper nachts nicht so viel arbeiten. Sie schlafen nicht nur schneller ein. Durch tiefere Schlafphasen erholt sich Ihr Körper besser.

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